Symbolbild mit einem Stapel Zeitungen

Fachtagung "Handlungskompetenz und Zivilcourage gegen die Abschottung im Einwanderungsland" am 28.04.2026

Das dreijährige, erfolgreiche Projekt „fokus plus“ verabschiedet sich mit einer spannenden Fach- und Vernetzungstagung. Jetzt anmelden!

Jetzt anmelden! Große Abschlusstagung im Dortmunder Reinoldinum

Das dreijährige, erfolgreiche Projekt „fokus plus“, das Fortbildungen und Tagungen zum Themenkomplex Migration, Integration, Flucht und Diversität umfasste, verabschiedet sich mit einer spannenden Fach- und Vernetzungstagung. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund lädt interessierte Haupt- und Ehrenamtliche für Dienstag, 28. April 2026, von 9:30 bis 16:00 Uhr ins Tagungshaus Reinoldinum ein.

Im Rahmen der Tagung werden die aktuelle Migrationspolitik sowie die Handlungskompetenzen und Resilienz der Akteur*innen im Feld der Migration diskutiert.

Kino und Debatte am Vormittag 

Am Vormittag findet die Vorführung des Dokumentarfilms Kein Land für Niemand– Abschottung eines Einwanderungslandes“ (Trailer zum Film) statt, welcher die jüngsten kritischen Veränderungen in der Migrationspolitik aufzeigt. Im Anschluss an die Filmvorführung leitet Kirsten Ben Haddou (Fachbereichsleitung „Beruf international und Migration“ des IBB e.V.) eine Podiumsdiskussion mit dem Hamburger Regisseur Maik Lüdemann und der Juristin Franziska Ettler vom CompassCollective, einem Verein, der zivile Seenotrettung im Mittelmeer leistet.

Praxistools für den Alltag: Drei parallele Workshops 

Am Nachmittag zielen drei parallele Workshops darauf ab, die Handlungskompetenzen und Resilienz der Teilnehmenden zu fördern:

  • Workshop 1: „Argumente gegen Stammtischparolen – Populismus aus der Mitte der Gesellschaft“ – ein interaktiver Vortrag mit dem bekannten Politikwissenschaftler Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer.     
  • Workshop 2: „Arbeiten mit psychisch belasteten/erkrankten Geflüchteten: Chancen, Grenzen und Selbstschutz: Was braucht mein Gegenüber, was brauche ich?“ mit Rodica Anuti-Risse, Leiterin des Psychosozialen Zentrums für Geflüchtete der AWO Dortmund.     
  • Workshop 3: „Ressourcen statt Defizite: Praxismethoden für eine stärkenbasierte Migrationsarbeit“ mit Prof. Dr. Bernd Benikowski (SRH Hochschule in NRW) und Prof. Dr. Edeltraud Botzum (TH Rosenheim).

Zielgruppe und Teilnahme 

Unsere Zielgruppen sind Berufstätige aus verschiedenen Arbeitsfeldern, darunter das Bildungswesen, die Kinderbetreuung, das Gesundheits- und Sozialwesen, Behörden und kommunale Einrichtungen sowie Kammern. Ebenso sind auch Ehrenamtliche und Privatpersonen eingeladen, die sich mit der Thematik auseinandersetzen möchten. 

Hinweis: Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Personen, die extremistischen Organisationen angehören und/oder rassistische oder antisemitische Menschenbilder befürworten.

Anmeldung und Kosten

Die Teilnahme an der Tagung sowie der vegane Mittagssnack und die Getränke sind dank der Förderung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU (AMIF) kostenfrei.

Das detaillierte Programm finden Sie in unserem Veranstaltungsflyer

Die Teilnehmerzahl ist auf 70 Personen begrenzt. Anmeldeschluss ist der 13. April 2026. Ihre verbindliche Anmeldung richten Sie bitte mit dem ausgefüllten Anmeldecoupon aus dem Flyer an: fokus@ibb-d.de.

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Über das Projekt „fokusplus“: 

Mit dem Projekt „fokusplus“ knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokusplus“ bietet Inhouse-Schulungen, Tagungen, Seminare, Vorträge und aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. 

Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokusplus“ fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch. Das Projekt „fokusplus“ wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.